Pressearchiv
Hier finden Sie einen Überblick über die Pressestimmen zur Ausstellung. In Kürze werden weitere Artikel ergänzt.
Wenn Bilder töten könnten
Neue Osnabrücker Zeitung, 23. April 2009
Während sich mediale Techniken rasant entwickeln, bleibt das menschliche Leid immer das gleiche – aus diesem aufreibenden Kontrast bezieht „Bilderschlachten“ vibrierende Binnenspannung. [...] Innerhalb der Sequenzen sorgen Konfrontationen von technischen Geräten, Dokumenten und künstlerischen Arbeiten für wechselseitige Spiegelungen, die den Ausstellungsbesuch zum hochgradig verdichteten Erlebnis machen.
Von der Römerzeit bis zum Ersten Weltkrieg im Museum Industriekultur, das zwanzigste Jahrhundert in der Kunsthalle Dominikanerkirche, dazu ein Schlusskapitel im Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum: So liest sich das Stenogramm eines Ausstellungsparcours, der in diesem Jahr auch die Präsentation des European Media Art Festival in sich aufgenommen hat. Die Kooperation der Institutionen hat keinen wilden Bildermix, sondern eine Themenschau aus einem Guss hervorgebracht – einen hervorragend gestalteten, materialreichen Katalog inklusive.
Den Original-Artikel aus dem Feuilleton finden Sie hier, den Titelseitenabschnitt der Neuen OZ vom 23. April finden Sie hier. (jpg-Format, bitte klicken Sie ggf. auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten)
Krieg im Museum
Stadtblatt Juni 2009
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Weitere Pressestimmen
""Bilderschlachten - 2000 Jahre aus dem Krieg" sind ein klug erdachtes, aufwändig gestaltetes und hoch aktuelles Ausstellungsprojekt."
(Deutschlandradio, 20. April 2009)
"Dabei setzt die Schau nie auf Überwältigungsstrategien, sondern bleibt in jeder Hinsicht differenziert. Wenn Martha Roslers Fotoserie "Bringing the war home" (2004, 2008), in der Soldaten in heimelige Wohnlandschaften collagiert wurden, auf die schrecklichen Bilder des Vietnamkriegs trifft, des ersten "Living-Room-War", der öffentliche Proteste hervorrief, dann wird die Ambivalenz der Berichterstattung deutlich. Zwischen Waffe und Werkzeug, Zivilistation und Barbarei unterscheidet allein die Intention der Akteure. Der prähistorische Faustkeil zum Abschluss der großartigen Ausstellung ist dafür sinnfälligstes Zeugnis."
(Hannoversche Zeitung, 24. April 2009)
Live inszenierte Luftangriffe, digital manipulierte Fotos, Raketenbeschuss in Computerspiel-Optik: Unser Bild vom Krieg wird durch die Wechselwirkung von Technik, Macht und Medien bestimmt. [...] Unter dem Titel "2000 Jahre Nachrichten aus dem Krieg" haben die Kuratoren Exponate der Technik- und Mediengeschichte, Kunstwerke und Installationen versammelt. Höhepunkt der Schau sind verstörende Installationen, die die Flut der Kriegsbilder künstlerisch spiegeln –und zugleich selbst ein Teil davon sind.
(zeit.de)
Video zur Ausstellung
Video-Ausschnitt (5:35 Min.) aus "FilmFestSpecial" über das European Media Art Festival 2009. Erstsendung: 30.04.2009.
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